Einige Grundzüge unserer Arbeit:

 

Individuell: Unsere Betreuer in Paraguay besuchen Familien, von denen sie gehört haben, dass dort der Bedarf besteht, eine Ausbildung zu unterstützen, die sonst nicht möglich wäre. Sie machen sich ein Bild von den Verhältnissen in finanzieller Sicht, aber auch, ob eine funktionierende Sozialstruktur vorhanden ist. Einige unserer Patenkinder leben nicht bei ihren Eltern, sondern Großeltern oder sonstigen Verwandten, aber es wird darauf geachtet, dass mindestens ein Verantwortlicher sich zuständig erklärt. Es wird nach der Schule oder im Einzelfall nach einer für das Kind besser geeigneter Schule gesucht. Diese Informationen und der erwartete Förderungsbedarf wird dem Vorstand der Gesellschaft vorgestellt. Hier wird über die Übernahme in das Patenprogramm entschieden, ggf. nach Rückfragen.

Jetzt wird nach Paten gesucht. Ein persönlicher Kontakt, in der Regel durch Briefe, ist durchaus erwünscht, damit dieses Projekt nicht nur der Entwicklungshilfe sondern auch dem gegenseitigen Verständnis dient. Die Patenschaften sollten dann für einen bestimmten Zeitraum gedacht sein, z. B. bis zum Abitur.

Transparenz: Alle Gelder einer Patenschaft gehen nur an dieses geförderte Patenkind. Notwendige Verwaltungskosten zahlt der Verein aus seinen Mitgliedsbeiträgen. Jährlich werden Abrechnungen erstellt, die dann zeigen, wie es mit dem „Patenkonto" aussieht. Die Betreuer haben dabei für alle Ausgaben Belege, auch wenn es sich um kleinste Summen handelt. Daneben wird durch Berichte und Bilder die Entwicklung dokumentiert.

Betreuung: Die Betreuung der Patenschaften ist sehr aufwendig, da unsere Betreuer meist die Gelder direkt an die Schulen bezahlen. Daneben kontrollieren sie die Materialien und gehen mit den Familien einkaufen. Es werden auch die Aufgaben regelmäßig kontrolliert, zuerst sehr engmaschig bis sich die Patenschaft eingespielt hat. Das garantiert zum einen die bestimmungsgemäße Verwendung der Gelder, zum anderen kann bei auftretenden Problemen schnell reagiert werden und zum Beispiel durch Zusatzkurse in einem schwachen Fach die Leistung stabilisiert werden.

Austausch: Der persönliche Kontakt per Brief zwischen den Paten und dem Patenkind, wird Seitens des Verein durch Übersetzungen unterstützt (Deutsch-Spanisch).

Auch mehrere Paten und Vorstandmitglieder des Vereins sind schon nach Paraguay  gereist, um das Land und die Patenkinder kennenzulernen. Inzwischen haben auch einige Patenkinder die Einladung ihrer Patenfamilien angenommen und Praktika in deutschen Unternehmen als Chance zur weiteren Berufsqualifizierung wahrgenommen. Dafür sendet die Gesellschaft jährlich 2 bis 3 deutsche Jugendliche nach Paraguay, die bei der Betreuung und dem Unterricht der Patenkinder mithelfen.

Beendigung: Die Patenschaft endet üblicherweise mit Erreichen des Ausbildungsziels, wobei auch danach ein weiterer Kontakt mit den Paten bestehen bleiben kann. Sollte sich an der Situation des Patenkindes eine Änderung ergeben, so kann dies im Einzelfall auch zu einer Beendigung der Patenschaft aus individuellen Gründen führen, die mit den Paten besprochen wird. Daneben können die Paten die Patenschaften jederzeit kündigen, wobei dann eine neue Patenfamilie gesucht werden würde.

Ges. Staufen-Paraguay e.V.

Projekt-Konto:

Sparkasse Staufen

IBAN: DE23 6805 2328 1000 2525 75

BIC: SOLADES1STF

Patenschaft-Konto:

Sparkasse Staufen

IBAN: DE57 6805 2328 0001 1549 70 

BIC: SOLADES1STF

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